Inverter Stromerzeuger – Generator für eine sichere Stromversorgung

Inverter Stromerzeuger – Generator für eine sichere Stromversorgung

Inverter Generator: Stromgenerator mit Wechselrichter für eine stabile Spannung ohne Spannungsschwankungen

Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage was ein Inverter Stromerzeuger ist, wie er im wesentlichen funktioniert und warum sich die deutlich höheren Kosten bei der Anschaffung eines Stromaggregates mit Invertertechnologie im Vergleich zu einem wesentlich günstigerem herkömmlichen Notstromaggregat absolut lohnen. Natürlich ist das immer vom eigentlichen Einsatzzweck abhängig. Sollten der Betrieb von sensiblen elektronischen Geräten, wie zum Beispiel ein Laptop beabsichtigt sein, dann reicht kein herkömmlicher Stromerzeuger mehr aus.

Unsere Abhängigkeit von der stabilen Stromversorgung

Digitaler Inverter Stromgenerator
Digitaler Inverter Stromgenerator zur Erzeugung „sauberen Stroms“ welcher sich auch für sensible elektronische Geräte eignet. Foto: pingvin57 / Bigstock

Noch nie waren wir abhängiger von Strom als in der heutigen Zeit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir immer mehr Elektrogeräte haben von denen wir abhängig sind. Egal ob daheim oder unterwegs: Strom ist ein passiver aber dafür umso wichtigerer Begleiter. Ohne ihn könnten wir auch abseits der Zivilisation weder Taschenlampe noch ein Handy benutzen. Licht, Telefon, Heizungsanlagen, Unterhaltungsmedien und Co. – ohne Stromquelle nicht denkbar.

Doch was kann man tun, wenn einmal der Strom ausfällt oder keine Steckdose zur Verfügung steht? Ganz klar: Selber Strom erzeugen, ganz einfach mit einem benzinbetriebenen Inverter Stromerzeuger. Notstromaggregate mit Inverter sind zwar preislich etwas teurer, aber warum sich diese Investition lohnt, soll hier kurz dargestellt werden.

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Letzte Aktualisierung am 16.09.2017 um 20:23 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Strom erzeugen via Generatoren

Stromaggregate sind mitunter die einzige Möglichkeit der mobilen Stromerzeugung. Natürlich ist der Betrieb von einem Notstromaggregat nicht unbedingt umweltfreundlich, jedoch in Anbetracht der Möglichkeiten nahezu alternativlos. Solarstrom (mit zum Beispiel Solarladegeräte) wäre eine weitere Option, jedoch steht diese nur bei direkter Sonneneinstrahlung zur Verfügung und es müssten ausreichend Speicherkapazitäten vorhanden sein. Alles in allem ein wenig lohnenswertes Unterfangen, da gleich mehrere kostspielige Komponenten angeschafft werden müssten, die sich wiederum im Gesamtpaket schlecht transportieren lassen.

Also bleibt am Ende nur eine kompakte Lösung: Ein Stromaggregat mit Benzin- oder Dieselmotor. Dieses erzeugt in jeder Jahreszeit zuverlässig Strom und ist nicht abhängig vom Tageslicht. Einzige Voraussetzung ist natürlich, dass Benzin oder Diesel sowie Öl zur Verfügung stehen, die aber gut in tragbaren Kanistern transportiert und gelagert werden können. Wie der Name schon sagt liefern Notstromaggregate die notwendige Energie, wenn keine feste Stromquelle zur Verfügung steht oder der Strom ausfällt. Krankenhäuser und viele weitere öffentliche Institutionen können im Notfall auf eigene Stromaggregate zurückgreifen, was tatsächlich gar nicht so selten vorkommt. Diese Modelle verfügen über eine vergleichsweise hohe Leistung und sind entsprechend dimensioniert. Doch auch für Privatanwender sind Notstromaggregate interessant und oftmals unverzichtbar.

Einsatzorte und Gelegenheiten

Wie bereits beschrieben, kommen insbesondere Notstromaggregate mit Inverter für den mobilen und stationären Einsatz infrage. Der Grund liegt einfach darin, dass Inverter Stromerzeuger einen sehr gleichmäßigen Stromfluss ermöglichen, mit dem auch sehr empfindliche Elektrogeräte betrieben werden können. Doch für welche Szenarien ist nun der Betrieb von einem Generator empfehlenswert oder gar unabdingbar?

Da wären zum Beispiel abgelegene Gartengrundstücke zu nennen oder Berghütten fernab der Zivilisation. Um diese verlässlich mit Strom zu versorgen, bietet sich der Betrieb von einem Inverter Stromerzeuger an. Zum Beispiel um Licht zu haben, Musik zu hören, einen Kühlschrank zu nutzen, zu kochen, Fernsehen zu schauen, Handys zu laden, am PC zu arbeiten etc.

Inverter Stromerzeuger von Denqbar 2,8 kW
2,8 kW Digitaler Inverter Generator benzinbetrieben DQ2800E mit E-Start – Foto: Amazon.de

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Die Leistung muss stimmen

Lohnenswert ist auch der Betrieb von elektrischen Gartengeräten und Maschinen für den Handwerkerbedarf. Diese sind meist leichter und günstiger, als vergleichsweise Modelle mit Motorbetrieb. Stimmt die Leistung, lassen sich mit einem Notstromaggregat ganz einfach Stichsägen, Rasenmäher, Schleifgeräte, Kantenschneider, Häcksler, Wasserpumpen usw. betreiben. Daheim sorgt Notstrom für die Versorgung der wichtigsten Energieträger im Haus. Sollte also einmal der Strom für längere Zeit ausfallen, kann man zur Überbrückung sowohl Unterhaltungsmedien als auch Versorgungsgeräte schnell an das Stromaggregat anschließen. Modelle für Privatanwender gibt es bereits im Einzelhandel und die Technik hat sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Es kommt letztendlich auch auf die Leistung an, die ein Stromerzeuger liefert.


Günstig ist nicht immer gleich Gut

Günstige Einstiegsmodelle liefern unter Volllast durchschnittlich einen Dauerstrom von 500 Watt. Sie sind meist mit einem Zweitakt Motor ausgestattet, was wiederum höhere Betriebskosten verursacht. So steht kein separater Öltank zur Verfügung und das Benzin muss in der angegebenen Menge mit speziellem Zweitaktöl vorab vermischt werden. Eine Angabe eines Mischungsverhältnisses von 1:50 bedeutet, dass zum Beispiel 5 l Benzin mit 100 ml Zweitaktöl vermischt werden müssen, damit ein reibungsloser Verlauf möglich ist. Die Zündkerzen sind bei einem Stromaggregat mit Zweitaktmotor einer höheren Belastung ausgesetzt, so dass diese häufiger gewechselt werden müssen; besonders wenn keine oder nur eine geringe Last angeschlossen ist. Bei der Verbrennung des Gemisches wird sichtlich mehr Rauch freigesetzt, der etwas bläulich aus dem Auspuff hinausbläst.

Im Vergleich zu einem Inverter Stromerzeuger hat ein standardmäßiger Zweitakt Generator allerdings auch ein höheres Schwankungsmoment, das sich im abgegebenen Stromfluss niederschlägt. Etwas laufruhiger präsentieren sich dagegen Stromerzeuger mit 4-Takt Motoren. Diese liefern im Regelfall auch einen höheren Ausgangsstrom und verfügen über ein größeres Tankvolumen; sind dagegen aber auch etwas voluminöser als die kleineren Zweitakt-Modelle. Um Strom für Licht oder robuste Garten- und Haushaltsgeräte zu erzeugen, sind beide Varianten ebenso wie Stromerzeuger mit Dieselmotor allemal ausreichend. Wer allerdings empfindliche Stromabnehmer wie etwa einen Laptop, Beamer, Stereoanlage, Internetrouter oder Fernsehgerät anschließen möchte, sollte sich besser für einen Inverter Stromerzeuger entscheiden.

Inverter Stromerzeuger Funktionsweise

Im Internet findet man auf Anhieb einige interessante Angebote und dazugehörige Testberichte. Bei den Ergebnissen liegen Stromaggregate der Marken Denqbar und Honda ganz vorne in den Rankings. Doch was unterscheidet die Inverter Technik von herkömmlichen Generatoren – Strom erzeugen können doch schließlich alle Modelle?! Bei den normalen Stromerzeugern wird der erzeugte Strom direkt an die Steckdose(n) weitergegeben und das birgt die Gefahr von Spannungsschwankungen. Läuft der Motor also unrund, schlägt sich das gleich beim Endgerät nieder. Dies zeigt sich dann zum Beispiel an einem flackernden Licht. Ebenso kann es passieren, dass der Generator und das Empfangsgerät im selben Frequenzbereich arbeiten, was beim Musikhören oder Fernsehen ein unangenehmes Brummen oder Rauschen verursacht. 
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Honda Campingbedarf Stromgenerator EU 10I – Foto: Amazon.de

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Neuste Elektronikgeräte reagieren empfindlich auf Spannungsschwankungen

Wird ein Handy mit schwankendem Eingangsstrom geladen, kann dies auf Dauer ernsthafte Schäden nach sich ziehen. Immer mehr neuere Elektrogeräte und Akkus reagieren sehr empfindlich auf dieses Phänomen. Bei einem Inverter Stromerzeuger ist der integrierte Wechselrichter, also jener Spannungswandler der den richtigen Ausgangsstrom zur Verfügung stellt, vom Motor abgekoppelt und damit nicht von möglichen Schwankungen betroffen, ausserdem gelten sie als besonders leise. Es wird, ähnlich wie bei den Steckdosen daheim, eine reine Sinuswelle erzeugt und abgegeben. Es fließt also ein stets gleichbleibender Strom, der weder eine Frequenzüberschreitung noch ein Schwankungsmoment erzeugt. Dank digitaler Steuerung geben Notstromaggregate mit Inverter einen -simpel formuliert- sehr „sauberen“ Strom ab, was zuletzt auch der Test mit einem Spannungsprüfer bestätigt.

Fazit: Die Investition in einen Inverter Stromerzeuger lohnt sich

Eines ist klar: Wer sich für den Kauf eines benzin- oder dieselbetriebenen Stromgenerators entscheidet, macht dies normalerweise nicht für den einmaligen Gebrauch. Meist ist es beabsichtigt, auch über einen längeren Zeitraum damit zu arbeiten oder im Ausnahmefall auf ein Notstromaggregat zurückgreifen zu können. Auf dem Markt gibt es bereits günstige Einstiegsmodelle, die für die gelegentliche Nutzung durchaus brauchbar sind. Da aber immer mehr Elektrogeräte teils sehr sensibel auf Spannungsschwankungen reagieren, empfiehlt sich die Investition in einen Inverter Stromerzeuger. Dieser ist zwar etwas teurer, aber auf Dauer gesehen sein Geld wert, da man dort auch in Zukunft reinen Gewissens passende Elektrogeräte jeder Art anschließen kann.

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